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Die Komponenten in der Weichkapsel Die Kapselhülle ähnelt in etwa der der Hartkapselhülle. Die Zusammensetzung der Kapselhülle besteht hauptsächlich aus vier Arten von Materialien: Gummi, Weichmacher, Wasser und Zusatzstoffe. Die Qualität der Gelatine sollte nicht nur den Anforderungen des Arzneibuchs entsprechen, sondern auch den Anforderungen an Gelfestigkeit (Gefriervermögen) und Viskosität genügen. Beispielsweise beträgt die Gefrierkraft 150 bis 2500 und die Viskosität 25 bis 45 MPa.s (Centipoise), was für Arzneimittel mit starker Hygroskopizität geeignet ist. Es empfiehlt sich, Gelatine mit hoher Gefrierkraft und geringer Festigkeit zu verwenden. Als Maskierungsmittel wird Titandioxid verwendet, die Dosierung beträgt 2-12g pro kg Gelatine. Aromastoffe wie 5 % Saccharose können hinzugefügt werden, um die Süße zu erhöhen, die Kaufähigkeit zu erhöhen und die Härte anzupassen. Als Konservierungsmittel wird eine Mischung aus Methyl-p-hydroxybenzoat (1,6 %) und Propyl-p-hydroxybenzoat (0,04 %) verwendet. Die Schale enthält eine bestimmte Menge Wasser und das allgemeine Endprodukt beträgt 6 bis 13 %.
Weichkapseln können mit verschiedenen Ölen oder flüssigen Arzneimitteln oder Suspensionen, die keine auflösende Wirkung auf Gelatine haben, oder festen Arzneimitteln gefüllt werden. Die eingefüllten flüssigen Inhalte lassen sich in drei Kategorien einteilen:
1) Flüchtige oder nichtflüchtige Flüssigkeiten, die nicht mit Wasser mischbar sind, wie zum Beispiel Pflanzenöle oder Aromaöle.
2) Nichtflüchtige Flüssigkeiten, die mit Wasser mischbar sind, wie etwa Polyethylenglykol und nichtionische Tenside.
3) Kompatibel mit Wasser und schwerflüchtigen Verbindungen wie Glycerin, Propylenglykol und Isopropanol.
Normalerweise kann das Arzneimittel Wasser absorbieren, was häufig dazu führt, dass sich das Wasser in der Weichkapselhülle verändert. Wenn das Arzneimittel hydrophil ist, sollte es bei 5 % Wasser gehalten werden. Öle werden im Allgemeinen als Lösungsmittel oder Suspensionsmedium des Arzneimittels verwendet und mit Öl gefüllt. Obwohl die Weichkapsel keine Feuchtigkeit aufweist, kann Feuchtigkeit bzw. Nässe in der Kapselhülle die Kapselwand durchdringen und in diese eindringen. Wenn das Arzneimittel hydrophil ist, sollten auch 3 % Feuchtigkeit erhalten bleiben. Das flüssige Arzneimittel enthält mehr als 50 % Wasser oder enthält wassermischbare flüchtige Lösungsmittel mit niedrigem Molekulargewicht wie Ethanol, Aceton, Amine, Säuren und Ester usw., die Weichkapseln erweichen oder auflösen können und daher nicht zur Herstellung von Weichkapseln geeignet sind. Beim Abfüllen flüssiger Arzneimittel sollte der pH-Wert zwischen 2,5 und 7,5 kontrolliert werden, da es sonst aufgrund der sauren Hydrolyse der Gelatine während der Lagerung zu einem Auslaufen der Weichkapseln kommen kann. Starkes Alkali kann die Gelatine denaturieren und die Löslichkeit der Weichkapseln beeinträchtigen. Der Eisengehalt in Rohgelatine sollte 0,0015 % nicht überschreiten, um den Verfall eisenempfindlicher Arzneimittel zu vermeiden.
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